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"Dieses neue Lagerungssystem kann den Energieverbrauch um bis zu 10 Prozent senken."

Johny Bultheel, Plant Manager, Argex

Durch die Arbeit mit SKF konnte Argex die Zuverlässigkeit seiner Drehrohröfen mit erhöhter Sicherheit verbessern und dabei gleichzeitig Energieverbrauch und Kosten senken.

Das in Belgien ansässige Unternehmen Argex baut täglich rund 1.000 Tonnen Ton ab; dies entspricht einer Produktionskapazität von 500.000 Kubikmetern Blähton pro Jahr. Der vorrangig als Baumaterial eingesetzte Blähton wird in einem 76 Meter langen, zweiteiligen Drehrohrofen gebrannt. Dies ist der größte Drehrohrofen seiner Art in Europa. Er ist unaufhörlich in Betrieb, Tag und Nacht, und verarbeitet dabei 50 Tonnen Tongranulat pro Stunde. Der mit Braunkohle befeuerte Ofen läuft immer für zwei oder drei Monate, bevor er für eine Wartungspause von zwei bis vier Wochen angehalten wird.

Die Herausforderung

Der Drehrohrofen liegt auf acht Stützrollenlagern auf, die aus jeweils zwei Lagern bestehen. Zunächst wurden diese lange Zeit mit Buchsen oder Gleitlagern ausgestattet, was jedoch auf Dauer keine zufriedenstellende Lösung darstellte. "Die hauptsächlichen Bedenken liegen in den Sicherheitsproblemen, die die Unzuverlässigkeit der Gleitlager mit sich bringt", erklärt Johny Bultheel, Plant Manager bei Argex. "Wenn wir den Drehrohrofen nach dem Auswechseln der Stützlager wieder einschalten, müssen diese absolut perfekt ausgerichtet sein. Ist dies nicht der Fall, wird die Schmierung beeinträchtigt. Das Schmiermittel kann dann so stark erhitzt werden, dass es sich entzündet."

Beim Argex-Werk kam es in jüngster Vergangenheit zweimal zum Entzünden der Rolllager, bedingt durch falsch ausgerichtete Buchsen. In einigen Fällen laufen die Lager sofort heiß, in anderen kann es eine Woche dauern, bis das Problem erkannt wird. Beide Male muss die Produktion angehalten werden, um die erforderlichen Korrekturen vorzunehmen. Diese Arbeit wird noch dadurch erschwert, dass die Mitarbeiter im Laufe der Jahre gewechselt haben und somit wichtige Fertigkeiten bezüglich der älteren Gleitlager verloren gegangen sind.

Die Lösung

Bei Argex war man sich des Handlungsbedarfs bewusst. Man entschied sich daher dafür, die Stützrollenlager gegen eine bessere Lösung auszutauschen, zunächst beginnend bei einem der zweiteiligen Sätze. Man wandte sich mit der Bitte um eine einfachere, zuverlässigere Lösung an SKF. Das Projekt wurde 2008 unter der Leitung von George Cant aus der Wartungsabteilung aufgenommen. Die Analyse nahm einige Zeit in Anspruch, da SKF nicht nur gebeten wurde, eine Lösung für die eigentlichen Lager zu finden, sondern auch für die Stützrollen und -welle, das Gehäuse und die Grundplatten – allesamt mit denselben Maßen wie die vorherige Lösung, um die Installation zu vereinfachen und deren Kosten zu minimieren. Die neuen kompletten Stützrollenlager mit einem Gewicht von je rund 23 Tonnen und automatisierter SKF Schmierung wurden im August 2010 installiert.

Kundennutzen

"Wir wünschten uns von SKF eine einfachere, zuverlässigere Lösung", erläutert Bultheel. "Ein weiterer Beweggrund für den Wechsel zu Rollenlagern ist der Energieverbrauch. Wir suchten nach einer moderneren Lösung mit einem besseren Schmiersystem und somit mit geringerer Reibung. Denn hierdurch lassen sich Kosten sparen. Dieses neue Lagerungssystem kann den Energieverbrauch um bis zu 10 Prozent senken. Alles verlief reibungslos, und die Lager funktionieren seitdem ohne Probleme."

Argex visiert derzeit den Wechsel des zweiten Stützrollen-Lagersatzes am Drehrohrofen an.

Argex hat uns vor eine Herausforderung gestellt. Nun sind Sie dran.

Hier erfahren Sie mehr über die Ergebnisse einer Zusammenarbeit mit der SKF Solution Factory.

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