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FAQ Spandau Pumpen

Hier finden Sie Antworten auf Fragen zu

  • Wirkprinzipien
  • Konstruktion
  • Medien
  • Elektrik
  • Approbation
von Spandau Pumpen. Wenn Sie weitere Fragen haben, nutzen Sie bitte unseren Kontaktbereich.
Haben Spandau Pumpen die ATEX-Zulassung?
Spandau Farbpumpen (PAB und PNB) haben die ATEX-Zulassung – sie sind dementsprechend zertifiziert und gekennzeichnet. Die Konformitätserklärungen und Baumusterprüfbescheinigungen bzw. Hinterlegungsbescheinigungen sind für beide Pumpenserien auf Anfrage erhältlich.
Haben Spandau Pumpen die UL- bzw. CSA-Zulassung?

Die Antriebsmotoren entsprechen VDE-Vorschriften sowie europäischen Motornormen (DIN EN 60 034-1) und tragen das CE-Kennzeichen.

Ausführungen, die nicht-europäischen Vorschriften wie CSA, UL oder anderen länderspezifischen Anforderungen entsprechen, sind ebenfalls erhältlich.

Worauf ist beim Einsatz von Frequenzumrichtern zu achten?

Beim Einsatz von Frequenzumrichtern ist sicherzustellen, dass RC-Elemente die Entstörung gewährleisten und ggf. die Spannung glätten.

Prinzipiell lässt sich ein Motorvollschutz ausschließlich durch den Einsatz von thermischen Sensoren (PTC) mit entsprechendem Auslösegerät erzielen.

Sind Spandau Pumpen für den Einsatz mit Frequenzumrichtern geeignet?
Unsere Pumpenantriebe lassen sich grundsätzlich für den Betrieb mit Frequenzumrichtern ausstatten.
Worauf ist im Falle unterschiedlicher Netzspannungen zu achten?
Standardausführungen der Spandau Pumpen sind auf eine Netzspannung gemäß IEC38 ausgelegt. Beim Einsatz der Pumpen mit nicht-europäischen elektrischen Parametern ist zu beachten, dass die Frequenz und die Spannung direkt proportional zu einander sind. Pumpenantriebe und/oder Hydraulikelemente werden werksseitig so angepasst, dass die erforderlichen Lieferparameter auch bei anderen Frequenzen erzielt werden. Die jeweiligen Eigenschaften können Sie unserer Broschüre entnehmen.
Wie hoch ist die maximal zulässige Viskosität für Flüssigkeiten?

Sofern nicht anderes angegeben, beziehen sich die Kennlinien in der Broschüre auf Viskositäten von 1 mm²/s bei einer Dichte von 1 kg/dm³.

Einige Pumpentypen arbeiten auch mit höheren Viskositäten. Detaillierte Informationen finden Sie in unseren Broschüren. Die maximal zulässige Viskosität beläuft sich auf Folgendes bei:

  • Kreiselpumpen: 20 mm²/s
  • Verdrängerpumpen: 2,500 mm²/s

Ausführungen für höhere Viskositäten sind auf Anfrage erhältlich.

Wo liegt die Obergrenze für Verschmutzungen in Flüssigkeiten?

Aufgrund der unterschiedlichen Ausführung von Pumpen haben die einzelnen Modelle unterschiedliche Obergrenzen für die Verschmutzung der zu fördernden Flüssigkeiten. Es lassen sich saubere, trübe und verschmutzte Flüssigkeiten fördern

Die folgenden Angaben beziehen sich auf Kreiselpumpen: Je nach Pumpentyp sind Verunreinigungspartikel zwischen 0,3 und 8 mm zulässig. Hierbei gelten die geringeren Partikelgrößen für geschlossene Laufräder und die größeren Größen für offene.

Ein weiterer Faktor ist die Anzahl der Verunreinigungen in der Flüssigkeit. Auch hier gilt Folgendes: Für große Mengen an Verunreinigungen in der Flüssigkeit sind offene Laufräder erforderlich.

Die folgenden Angaben gelten für Schraubenspindelpumpen: Aufgrund der Arbeitsweise von Schraubenspindelpumpen sind hierfür ausschließlich reine Flüssigkeiten ohne abrasive bzw. langfaserige Bestandteile (bei Verunreinigungen mit einer Partikelgröße von 0,05 mm bei einer Höchstmenge von 40 mg/l) zulässig.

Für nähere Informationen wenden Sie sich gern direkt an uns Kontakt us.

Was ist die maximal zulässige Temperatur für die Flüssigkeiten?

Aufgrund der unterschiedlichen verwendeten Werkstoffe gelten für jeden Pumpentyp spezifische zulässige Temperaturbereiche für die zu fördernden Flüssigkeiten. Konkrete Informationen hierzu entnehmen Sie bitte der jeweiligen Broschüre.

Einige der Kunststoffpumpen sind auf Temperaturen zwischen -30 und +60 °C beschränkt. Durch den Einsatz von Spezialkunststoffen lässt sich der zulässige Temperaturbereich jedoch auf -100 bis +150 °C erhöhen.

Für Metallpumpen gilt in der Regel ein Temperaturbereich von -30 bis +90 °C. Sonderausführungen mit einem Temperaturbereich zwischen -70 und +170 °C sind jedoch möglich.

Für welche Arten von Flüssigkeit eignen sich Spandau Pumpen?

Spandau Pumps eignen sich für eine Vielzahl industrieller Flüssigkeiten

darunter Emulsionen, Kühlsolen, Lacke, Laugen, Druckfarben mit Lösemitteln, Öle, organische Lösungsmittel, Reinigungsmittel, Säuren, Schmiermittel, Thermoöle, Wasser (destilliert oder entionisiert) und Farben auf Wasserbasis.

Dabei hängt es vom jeweiligen Pumpenmodell ab, welche Flüssigkeit gefördert werden kann. Informationen hierzu entnehmen Sie bitte der jeweiligen Broschüre. Oder Sie wenden sich einfach direkt an uns.

Sind Spandau Pumpen selbstansaugend?

Unsere Schraubenspindelpumpen sind aufgrund Ihres Wirkprinzips selbstansaugend. 

Dichtungslose Spandau Eintauchpumpen sind prinzipiell nicht selbstansaugend. Das 1. Laufrad muss beim Anlaufvorgang benetzt sein.

Warum muss man die Drehrichtung kontrollieren?

Bedingt durch das Funktionsprinzip fördern Kreiselpumpen auch dann, wenn sie entgegen der vorgeschriebenen Drehrichtung betrieben werden. 

Dabei wird jedoch nur 1/3 des geforderten Volumenstromes erreicht. Beschädigungen der Pumpe bei falscher Drehrichtung können weitestgehend ausgeschlossen werden.


Wesentlich kritischer ist die Drehrichtung bei Schraubenspindelpumpen zu betrachten. Diese werden durch Betrieb bei falscher Drehrichtung zerstört. Aufgrund der Nichtförderung und der somit nicht vorhandenen Schmierung der
Pumpenhydraulik läuft die Pumpe "trocken". Die drastische Temperaturerhöhung der Hydraulikkomponenten führt zur sofortigen und nicht reparablen Zerstörung der Spindeln sowie der Gehäusebeschichtung.

Sind alle Spandau Pumpen dichtungslos?

Alle Spandau Kreiselpumpen (Eintauchpumpen) sind dichtungslos. Eine Ausnahme bilden unsere LMP-Schraubenspindelpumpen.

Diese Verdrängerpumpen sind mit Wellendichtringen bzw. Gleitringdichtungen ausgestattet, um auch bei Drücken von 120 bar prozesssicher zu arbeiten.

Müssen Spandau Eintauchpumpen in einem Tank eingetaucht sein?
Alle unsere dichtungslosen Kreiselpumpen müssen in einem Tank eingetaucht sein (nicht zu verwechseln mit Tauchmotorpumpen, bei denen die kompletten Pumpen mit Motor im Medium eingetaucht sind).
Die konstruktionsbedingte Leckage macht einen Tank zwingend erforderlich. Anders unsere Schraubenspindelpumpen. Entsprechend konfiguriert können diese auch außerhalb eines Reservoirs montiert werden. Unsere Blockpumpen müssen trocken aufgestellt und dürfen nicht eingetaucht sein.
Was ist eine dichtungslose Eintauchpumpe?
Pumpen benötigen im Allgemeinen eine Wellenabdichtung. Diese Wellenabdichtungen sind sehr empfindlich gegenüber verunreinigten Medien und Trockenlauf. Damit ist die Dichtung das Verschleißteil Nr. 1 einer Pumpe.

Die überwiegende Anzahl von Pumpenausfällen ist auf defekte Dichtungen zurückzuführen. Die konstruktive Gestaltung von dichtungslosen Pumpen erlaubt, auf die Wellenabdichtung zu verzichten. Bei diesen Pumpen sitzt das Laufrad auf der verlängerten Motorwelle. Durch den Einsatz als Eintauchpumpe verbleibt die kontrollierte Leckage im Tank bzw. Behälter. Bedingt durch das dichtungslose Design von Spandau Kreiselpumpen ist der Trockenlauf eingeschränkt zulässig.
Spandau Pumpen ist als einer der wenigen Hersteller weltweit in der Lage, dichtungslose Pumpen für Betriebsdrücke bis 25 bar prozesssicher herzustellen.

Wie funktioniert eine Schraubenspindelpumpe?
Bei dieser Pumpe befinden sich im Druckgehäuse drei nebeneinander liegende Schraubenspindeln. Die mittig angeordnete Primärspindel bzw. Antriebsspindel bildet mit den beiden Sekundärspindeln beim Ineinandergreifen der Schraubengänge den Förderraum. Bei Rotation des Spindelsatzes werden saugseitige Förderräume frei, in die das im Saugraum der Pumpe befindliche Medium einströmt. Das Medium wird zwangsweise über den Spindeldrall durch die sich schließenden Förderräume zum Druckanschluss der Pumpe befördert.

Da dieses Wirkprinzip einem sich stetig in eine Richtung bewegenden Kolbens entspricht, resultiert daraus ein gleichmäßiger druckstoßfreier Volumenstrom. Der maximal erreichbare Druck wird durch die mechanische Festigkeit der Bauteile, aber in erster Linie durch die Motorleistung begrenzt.