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Mehr Lebensmittelsicherheit durch neue „Blue Range“ der SKF Food Line-Kugellagereinheiten: Verunreinigungen verringern statt verbreiten

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In Lebensmittelproduktionsanlagen wirken die innovativen SKF Food Line-Kugellagereinheiten der Blue Range der ungewollten Verbreitung von Bakterien durch Reinigungsvorgänge entgegen.
Victoria van Camp, im Konzernvorstand von SKF zuständig für Technologie-, Geschäfts- und Produktentwicklung: „Das traditionelle Nachschmieren von Lebensmittelproduktionsmaschinen sowie die üblichen Nass- und Trockenreinigungen der dort verbauten Lager können zu ,verborgenen Nährböden‘ für Kontaminationen werden. Um solchen Gefahren vorzubeugen, haben wir mit der Blue Range der SKF Food Line-Kugellagereinheiten ein neues Hygiene-Konzept umgesetzt.“
Dank ihrer extrem glatten Oberflächen und ihrer außergewöhnlichen Dichtheit verhelfen die blauen SKF Food Line-Lagereinheiten der Branche zu einer höheren Lebensmittelsicherheit.
SKF hat die neue Blue Range ihrer Food Line-Kugellagereinheiten von Grund auf neu entwickelt – Komponente für Komponente.
Die auf Lebensdauer geschmierten SKF Food Line-Kugellagereinheiten der Blue Range senken nicht nur das Kontaminationsrisiko, sondern auch den Instandhaltungsaufwand.
Direkter Draht zu mehr Informationen über die brandneuen SKF Food Line-Kugellagereinheiten der Blue Range.
Dieses Video veranschaulicht, wie sich Bakterien durch Reinigungsvorgänge an „konventionellen“ Lagern verbreiten können.
In diesem Video erläutert der Chefentwickler der Blue Range, Fabio Falaschi vom SKF Innovationsbüro in Italien, einige Features der neuen SKF Food Line-Kugellagereinheiten.

2019 Jänner 30, 17:00 CET

Innovative, blaue Kugellagereinheiten von SKF eröffnen neue Möglichkeiten für das hygienische Design von Lebensmittelproduktionsanlagen. Dank ihrer hohen Zuverlässigkeit trägt die „Blue Range“ der SKF Food Line-Kugellagereinheiten außerdem zur Senkung von Wartungskosten bei und verhilft Lebensmittel- und Getränkeherstellern zu mehr Nachhaltigkeit.

Göteborg / Schweinfurt, den 30. Januar 2019
Die neue Blue Range der SKF Food Line-Kugellagereinheiten unterstützt die Industrie in ihrem Bestreben, die Lebensmittelsicherheit zu verbessern. Hintergrund der SKF Neuentwicklung ist der Umstand, dass die Lebensmittel- und Getränkebranche seit 2012 unter einer drastische Zunahme von Rückrufaktionen leidet. Beispielsweise sind die Rückrufe der US-amerikanischen Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde FDA in sechs Jahren um 92,7 Prozent gestiegen, und auch das US-Landwirtschaftsministerium USDA verbuchte einen Anstieg um 83,4 Prozent1. Mit zusammen 75 Prozent stellen bakterielle Kontaminationen und nicht deklarierte Allergene inzwischen die wichtigsten Ursachen für Rückrufaktionen durch die FDA dar2.

Knackpunkt Komponenten
Angesichts einer derartigen Entwicklung wundert es nicht, dass die Lebensmittel- und Getränkeindustrie händeringend nach proaktiven Lösungen zur Verbesserung der Lebensmittelsicherheit sucht. Übergeordnete Ansätze dazu stehen ganz oben auf der Prioritätenliste vieler Verantwortlicher, aber oft genug fehlt es an den erforderlichen Kenntnissen über Kontaminationsrisiken auf der Komponentenebene – und wie man solche produktionstechnisch bedingten Risiken beseitigt.

„Selbstverständlich haben die meisten Unternehmen diverse Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz ihrer Lebensmittel getroffen“, so Victoria van Camp, im Konzernvorstand von SKF zuständig für Technologie-, Geschäfts- und Produktentwicklung, „und die reichen beispielsweise von einfachen Schildern mit der Aufforderung zum regelmäßigen Händewaschen bis hin zum Kauf von ,lebensmittelechten‘ Maschinen, die unter speziellen Hygienegesichtspunkten konstruiert wurden.“

Verborgene Nährböden
Das Problem dabei sei, dass das traditionelle Nachschmieren solcher Maschinen sowie die üblichen Nass- und Trockenreinigungen der dort verbauten Lager zu „verborgenen Nährböden“ für Kontaminationen werden könnten. Und diese Kontaminationen können sich durch „Tröpfchenübertragungen“ in der Luft, durch die Abwässer oder durch verunreinigte Schmierstoffe leicht im ganzen Betrieb verbreiten. „Um solchen Gefahren vorzubeugen, musste ein neues Hygiene-Konzept her. Und genau das haben wir nun mit der Blue Range der SKF Food Line-Kugellagereinheiten umgesetzt“, so van Camp.

Diese Kugellagereinheiten hat SKF von Grund auf neu entwickelt – Komponente für Komponente, um die Hygiene, Leistungsfähigkeit und Lebensmittelsicherheit zu optimieren. Dank ihres innovativen Dichtungssystems, eines speziellen, lebensmittelverträglichen und allergenfreien Schmierfetts sowie der vollständigen statischen und dynamischen Dichtheit der extrem gut gekapselten Einheiten bieten die jüngsten SKF Food Line-Lösungen ihren Anwendern überragende Leistungsvorteile.

Vorteile für OEMs und Endanwender
Beispiel Erstausrüster: Indem sie Lagereinheiten verwenden, die nicht nur länger halten, sondern auch nachschmierfrei und zudem äußerst reinigungsfreundlich sind, können die OEMs die Performance ihrer Lebensmittelverarbeitungsanlagen sowohl in produktionstechnischer als auch in hygienischer Hinsicht verbessern. Das wiederum hilft den Lebensmittel- und Getränkeherstellern, die Risiken für die Lebensmittelsicherheit zu verringern. Denn die besonders „hygienebewusste“ Gestaltung der Lagereinheiten, zu der u. a. eine extrem glatte Oberfläche gehört, wirkt bakteriellen Ansammlungen auch in schwer zugänglichen Bereichen entgegen. So dämmt die Blue Range das Risiko ein, dass Bakterien bei Reinigungsvorgängen ungewollt über die Anlage verteilt werden.
Darüber hinaus tragen die blauen Kugellagereinheiten zu einer höheren Verfügbarkeit der Produktionsanlagen bei: Sie müssen nicht nachgeschmiert werden, sodass die Anlagen ohne die sonst üblichen Stopps für Schmierungsvorgänge weiterlaufen können. Auch der Zeitaufwand für das Entfernen überschüssigen Lagerfetts entfällt. Und die minimierten Stillstandszeiten maximieren im Endeffekt die Produktivität.
Dazu gehört auch, dass die neuen, blauen Kugellagereinheiten von SKF die Nachschmierungskosten als solche „wegrationalisieren“ und zudem die Austauschhäufigkeit von Lagern reduzieren – selbst unter schwierigen Umgebungsbedingungen. So können die Lebensmittel- und Getränkehersteller gleich mehrfach sparen: in Sachen Schmierungsmaterial samt zugehörigem Arbeitsaufwand ebenso wie in Bezug auf die Ersatzteilbeschaffung.

Bessere Öko-Bilanz
Nicht zuletzt optimieren die SKF Food Line-Kugellagereinheiten der Blue Range auch die Öko-Bilanz ihrer Anwender. Denn die Unternehmen benötigen nun rund ein Drittel weniger Warmwasser für die Reinigung ihrer Anlagen und vermeiden die Verunreinigung ihrer Abwässer durch überschüssiges Lagerfett. Auch die Entsorgung von verschmutzten Putzmitteln entfällt. Außerdem nutzen die Betriebe mit den neuen blauen SKF Food Line-Lagern Komponenten, die sich zu 59 Prozent recyclen und zu 41 Prozent energetisch zurückgewinnen lassen. Dadurch kann die Lebensmittel- und Getränkeindustrie von einer eher entsorgungsorientierten Umweltschutzstrategie zu einem eher präventiven Konzept übergehen.
Nähere Informationen darüber, wie die Blue Range der SKF Food Line-Kugellagereinheiten der Branche helfen können, ihr Hygiene-Konzept zu verbessern und ihre Ziele in den Bereichen Lebensmittelsicherheit, Leistung, Kosten und Nachhaltigkeit zu erreichen, gibt es hier:

Ein weiterführendes Video zum Thema „Verunreinigungen durch Reinigungsvorgänge“ steht zudem hier zur Verfügung:
Und hier:
erläutert der Chefentwickler der Blue Range, Fabio Falaschi vom SKF Innovationsbüro in Italien, einige Features der neuen SKF Food Line-Kugellagereinheiten.


1Food Safety Tech Staff, “FDA Food Recalls Up Nearly 93% Since 2012,” Food Safety Tech, Feb 16, 2018.
2Stericycle, “Recall Index,” Q4 2017.

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Pressekontakt:
Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland, Tel.: +49 (0)9721 / 56 - 28 43, 

SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Schmiersystemen und Mechatronik-Bauteilen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Technischer Support, Wartung und Instandhaltung sowie Engineering-Beratung und Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 17.000 Vertragshändlern zusammen. Im Jahr 2017 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz in Höhe von 77,938 Mrd. SEK (ca. 8,2 Mrd. €) und beschäftigte 45.678 Mitarbeiter.
In Deutschland zählt SKF rund 6.700 Beschäftigte. Davon arbeiten ca. 4.100 in Schweinfurt, dem Hauptsitz der SKF GmbH in Deutschland und größten Produktionsstandort der Gruppe. 2017 lag der Umsatz bei 2 Mrd. Euro. www.skf.de   

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