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Geringere Lebenszykluskosten im Güterverkehr: SKF und ATS entwickeln neues Drehgestell

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Vom Entwurf zum Pototypen: SKF und ATS haben ein neues Drehgestell für Güterwagen entwickelt, das trotz geringeren Gewichts robuster ist als „konventionelle“ Lösungen und zudem eine vorausschauende Instandhaltung ermöglicht.

2019 April 02, 10:00 CET

SKF und der US-amerikanische Eisenbahnzulieferer Advanced Truck Systems (ATS) arbeiten gemeinsam an einem neuen Drehgestell für Güterwagen: Das zweiteilige System wird mit leistungsstarken Radlagern samt Zustandsüberwachung ausgestattet, um ungeplanten Stillständen vorzubeugen und eine vorausschauende Instandhaltung zu ermöglichen.

Göteborg / Schweinfurt, den 02. April 2019

Der nordamerikanische Schienengüterverkehrsmarkt ist der größte der Welt. Um im dortigen Wettbewerb zu bestehen, wollen die Eisenbahngesellschaften ihre Wirtschaftlichkeit optimieren und die Lebenszykluskosten ihrer Flotten weiter senken. Dabei spielen die Drehgestelle eine bedeutende Rolle: Leichtere und dennoch robustere Systeme, die über netzwerkfähige Sensoren verfügen, versprechen mehr Zuverlässigkeit und Effizienz bei weniger Verschleiß, höheren Nutzlasten und niedrigeren Wartungskosten.

Dazu Filip Rosengren, Leiter Railway Industry bei SKF: „Wir sehen in unserer Zusammenarbeit mit ATS nicht zuletzt die große Chance, den Schienengüterverkehr noch nachhaltiger zu gestalten. Denn das neue, zweiteilige ATS-Drehgestell bietet ein großes Potenzial zur Steigerung der Nutzlast bei gleichzeitiger Minderung des Rad- und Schienenverschleißes. Durch die Kombination von SKF Wälzlagern mit modernster Zustandsüberwachungstechnologie verhelfen wir dem größten Güterverkehrsmarkt der Welt zu einem neuen Leistungsniveau auf Schienen.“

Beispielsweise können die Bahnbetreiber mit Hilfe der ATS-Drehgestelle ihre Kapazitäten erhöhen und die Betriebskosten senken. Auch die Eigentümer von Güterwagen können von der neuen Lösung profitieren, indem sich ihr Wartungsaufwand spürbar reduziert.

ATS-Chef John Rudibaugh ist überzeugt: „Mit der Entwicklung unseres zweiteiligen Drehgestells haben wir wertvolle Leistungssteigerungen bei signifikant verringertem Gewicht erzielt. Die SKF Lager- und Zustandsüberwachungstechnologien ermöglichen es uns, den Zustand der Radsätze vorherzusagen. Das versetzt die Anwender in die Lage, erforderliche Wartungsmaßnahmen frühzeitig zu planen, anstatt kurzfristig auf auftretende Fehler reagieren zu müssen. Genau sowas schwebte uns bei der Entwicklung eines wirklich ,intelligenten‘ Drehgestells vor.“

SKF ist ein führender Anbieter effizienzsteigernder Lösungen und Dienstleistungen für die Bahnindustrie – inklusive der Konstruktion von Radsatz- und Antriebsstrang-Lagern sowie Zustandsüberwachungssystemen. ATS ist ein Design- und Entwicklungsunternehmen, das sich auf die Lieferung der nächsten Generation von Drehgestellen für den globalen Güterverkehr konzentriert. Das Unternehmen hat seinen Sitz in West Chester, Pennsylvania, USA.

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Pressekontakt:
Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland, Tel.: +49 (0)9721 / 56 - 28 43,
E-Mail: dietmar.seidel@skf.com

SKF strebt danach, unangefochtener Marktführer im Wälzlagergeschäft zu sein. Die Unternehmensgruppe bietet Lösungen rund um rotierende Anwendungen – einschließlich Wälzlagern, Dichtungen, Schmiersystemen sowie Zustandsüberwachungs- und Instandhaltungsservices. SKF ist in mehr als 130 Ländern präsent und kooperiert weltweit mit rund 17.000 Vertriebspartnern. Im Jahr 2018 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz in Höhe von ca. 8,1 Mrd. Euro und beschäftigte 44.428 Mitarbeiter. www.skf.com
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