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Effizientere Instandhaltung mit IMx-Rail von SKF: Modernste Gleisüberwachung bei Barcelonas Metro

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In Stoßzeiten sind bis zu 150 U-Bahnen in Barcelona unterwegs. Die befördern mehr als 400 Mio. Fahrgäste pro Jahr (Bilder: TMB).
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Um seine Gleise zu überwachen, hat der Betreiber TMB seine Züge mit dem Condition Monitoring-System Multilog IMx-Rail von SKF ausgestattet.
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Das Zustandsüberwachungssystem Multilog IMx-Rail von SKF wird an einem der Drehgestelle montiert, misst und speichert kontinuierlich Beschleunigungs- und Vibrationssignale, verarbeitet diese Daten und überträgt sämtliche Informationen drahtlos an eine Instandhaltungs-Zentrale.

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Die IMx-Rail-Sensoren an den Radsatzlagern spüren Gleis-Anomalien auf. So erhält der Bahnbetreiber frühzeitig Informationen darüber, wo genau auf der Strecke welcher Gleisabschnitt instandgesetzt werden muss.

2019 Juli 18, 10:00 CEST

Bei Transports Metropolitans de Barcelona (TMB) erfassen Sensoren im Zug den Zustand der Gleise in Echtzeit. Damit werden kleinste Probleme schon im Frühstadium erkannt. Das hilft dem Metrobetreiber, die Wartungsarbeiten an seinen Gleisen besser zu planen und effizienter durchzuführen.

Göteborg / Schweinfurt, den 18. Juli 2019

Seit über einem Jahrhundert nutzen Bürger und Touristen die Metro von Barcelona, um durch die Stadt und ihr Umland zu reisen. Heute verfügt die Metro über acht Linien, die das Zentrum Barcelonas mit sieben umliegenden Gemeinden verbinden. In Stoßzeiten verkehren dort – zwischen insgesamt 158 Bahnhöfen – bis zu 150 Züge. Und die sind bei stetig wachsender Nachfrage bestens ausgelastet: Letztes Jahr zählte Barcelonas Metro 407,5 Millionen Fahrgäste. Das waren 17,1 Millionen Passagiere mehr als noch 2017.

Der ständig steigende Zuspruch bedeutet für den Metro-Betreiber TMB zugleich, dass er die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit seiner Transportdienstleistung kontinuierlich verbessern muss – ohne, dass ihm dabei die Kosten aus dem Ruder laufen. Zu diesem Zweck hat TMB schon häufiger neue Wege beschritten. Beispielsweise sind auf drei Linien bereits vollautomatische Züge unterwegs, und außerdem verfolgt das Unternehmen ein ehrgeiziges Digitalisierungsprojekt. Dazu gehört u. a. ein neuer Ansatz zur Verbesserung des Fahrgastkomforts sowie zur Optimierung des Instandhaltungs-Managements für die Gleis-Infrastruktur.

Traditionell teures Wartungskonzept
Hintergrund dieses Vorstoßes ist die Tatsache, dass sich auf einem stärker frequentierten Schienennetz entsprechend mehr Verschleiß bemerkbar macht: Abgenutzte Schienen (oder Räder) beeinträchtigen den Fahrkomfort und müssen früher oder später repariert bzw. ausgetauscht werden. Bis dato hat sich die Metro dabei auf eine Kombination aus manueller Inspektion und intervallbasierter Wartung verlassen. Dieser Ansatz ist in der Branche seit langem etabliert, aber auch recht kostspielig. Denn eine Gleis-Inspektion kann im Grunde nur dann durchgeführt werden, wenn die Züge nicht fahren. Und zu Zeiten der Reparatur-Intervalle müssen die betroffenen Strecken für die Dauer der Instandhaltungsarbeiten außer Betrieb genommen werden – ebenso wie die dort normalerweise verkehrenden Züge.

Kostensenkendes Condition Monitoring
Um diesen kostenintensiven Aufwand zu minimieren, hat die Metro Ende 2018 erstmals einen anderen Ansatz getestet: Sie rüstete an einem ihrer Züge das Zustandsüberwachungssystem Multilog IMx-Rail von SKF nach. Dabei handelt es sich um ein „Paket“ aus Sensoren und Elektronik zur Datenerfassung, -verarbeitung und -übertragung im kommerziellen Betrieb: Es wird an einem der Drehgestelle montiert, misst und speichert kontinuierlich Beschleunigungs- und Vibrationssignale, verarbeitet diese Daten und überträgt sämtliche Informationen drahtlos an eine Instandhaltungs-Zentrale.

Dort können die empfangenen Infos im Bedarfsfall die erforderlichen Gegenmaßnahmen auslösen. Zu diesem Zweck analysiert ein ebenfalls von SKF bereitgestelltes Softwaresystem mit „intelligenten“ Algorithmen die Daten des Sensors samt Standort-Angaben sowie die Betriebsbedingungen des Zuges. Dabei identifiziert, verortet und speichert das System namens @ptitude Observer die Gleisanomalien, die zu verstärktem Verschleiß oder zur Beschädigung der Räder führen könnten. Weitere mögliche Folgen wären Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste oder auch die Anwohner (etwa durch eine überhöhte Lärmentwicklung auf den betroffenen Streckenabschnitten). Derartigen „Störenfrieden“ auf der Strecke kann das Instandhaltungsteam dank der Überwachungsdaten von IMx-Rail nun ganz gezielt auf den Grund gehen.

Zustandsüberwachung für Gleis und Zug
„Wir sind immer auf der Suche nach besseren Wegen, um über ein ebenso sicheres wie zuverlässiges und kosteneffizientes Streckennetz zu verfügen“, betont Fernando Vaquero, der bei TMB für den Fuhrpark zuständig ist. „Dabei helfen uns Technologien wie Multilog IMx-Rail von SKF: Damit erkennen wir Probleme viel schneller; was uns in die Lage versetzt, unsere Inspektions- und Wartungsaktivitäten effizienter zu gestalten.“

Abgesehen von Gleis-Anomalien kann Multilog IMx-Rail zudem Defekte am Zug „enttarnen“. Dazu gehören beispielsweise erste Verschleißerscheinungen an Radsatzlagern. Aus diesem Grund wird das System von manch anderen Betreibern dazu genutzt, ungeplante Stillstände ihrer Züge zu vermeiden und deren Instandhaltung zustandsabhängig zu optimieren.

Diese und weitere effizienzsteigernde Lösungen für die Eisenbahnindustrie präsentiert SKF am 01. und 02. Oktober auch im Rahmen des Railway Forums in Berlin. Besucher des Forums (im Estrel Congress & Messe Center) finden SKF am Stand G02.

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Pressekontakt:
Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland, Tel.: +49 (0)9721 / 56 - 28 43, 

SKF strebt danach, unangefochtener Marktführer im Wälzlagergeschäft zu sein. Die Unternehmensgruppe bietet Lösungen rund um rotative Systeme – einschließlich Wälzlagern, Dichtungen, Schmiersystemen sowie Zustandsüberwachungs- und Instandhaltungsservices. SKF ist in mehr als 130 Ländern präsent und kooperiert weltweit mit rund 17.000 Vertriebspartnern. Im Jahr 2018 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz in Höhe von ca. 8,1 Mrd. Euro und beschäftigte 44.428 Mitarbeiter. www.skf.com
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