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SKF Innovation für schnellere Produktentwicklung: Lagerlast mit Licht messen

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Die neuen „Load Sensing Bearings“ von SKF messen allerlei Lasten mit Hilfe der hauseigenen Glasfasertechnik – direkt im Lager.
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Schrägkugellager, wie sie etwa in Pumpen und Kompressoren zum Einsatz kommen, bilden den Auftakt zur „Lichtwellenleiter-Produktoffensive“ von SKF.
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Die neuen „Load Sensing Bearings“ von SKF erfassen u. a. auftretende Axial- und Radiallasten, Lastrichtungen, Drehzahlen oder auch Temperaturen.


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Lars Kahlman, Chefingenieur im Göteborger SKF Kompetenzzentrum für Antriebstechnik.

2019 November 07, 10:00 CET

Mit Hilfe der innovativen „Load Sensing Bearings“ von SKF können Produktentwickler von Pumpen und Kompressoren ihren Konstruktionsprozess beschleunigen: Die Lager mit eingebauten Glasfaser-Sensoren liefern schnell und präzise viele Daten über die im jeweiligen Anwendungsfall auftretenden Lasten.

Göteborg / Schweinfurt, den 07. November 2019

SKF bringt derzeit das weltweit erste kommerzielle „Load Sensing“-Lager auf den Markt, das auf der unternehmenseigenen Glasfaser-Sensortechnik basiert. Die Premiere dieses Technologiekonzepts stellt den ersten Schritt einer langfristig angelegten, strategischen Produktentwicklung zur Echtzeitmessung von Lagerlasten per Lichtwellenanalyse dar.

Den Auftakt machen entsprechend ausgestattete Schrägkugellager, wie sie bspw. in Pumpen oder Kompressoren zum Einsatz kommen: Hier bringen sie Licht ins „Anwendungs-Dunkel“, indem sie den Konstrukteuren im Handumdrehen viele wichtige Lagerdaten liefern. Dazu gehören u. a. Informationen über auftretende axiale und radiale Lasten, Lastrichtungen, die Dehnbeanspruchungsverteilung über den Umfang des Lagers sowie Drehzahlen und Temperaturen.

Derartige Informationen versetzen Konstrukteure und Testingenieure in die Lage, ihre Maschinen weiter optimieren – bei zugleich verringerten Entwicklungszeiten und -kosten. Hinzu kommt die Möglichkeit, den Entwurfs- und Validierungsprozess zu digitalisieren. Außerdem können OEMs und Endanwender bei der Installation von neuen Maschinen überprüfen, ob die zuvor definierten Last- und Schmierungsbedingungen korrekt kalkuliert waren oder im praktischen Einsatz überschritten werden.

Lastmessung direkt im Lager
„Das Verständnis der Lagerbelastungen ist bei der Konstruktion von rotativen Systemen wie etwa Pumpen von entscheidender Bedeutung“, betont Lars Kahlman, Chefingenieur im Göteborger SKF Kompetenzzentrum für Antriebstechnik. „Dafür können wir – nach umfangreichen Testserien und Simulationen – nun eine robuste Lösung anbieten, die dank ausgeklügelter Logarithmen äußerst präzise arbeitet: Unser Load Sensing Bearing ermöglicht den Zugriff auf bisher nur schwer zugängliche Daten, weil es genaue Lastmessungen direkt im Lager vornimmt.“

Die neuen Sensorlager eignen sich insbesondere für den Einsatz in (explosions-)gefährdeten Umgebungen, da ihre Lichtwellen die Daten spannungslos übertragen können – im Gegensatz zu den sonst üblichen, dort aber potenziell gefährlichen elektrischen Signalen. Außerdem sind die schnellen Lichtimpulse immun gegen störende elektromagnetische Felder: Wo sich keine Funkverbindung aufbauen lässt, ermöglicht die Glasfasertechnik trotzdem eine stabile Fernüberwachung; selbst über große Distanzen.

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Pressekontakt:
Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland, Tel.: +49 (0)9721 / 56 - 28 43,
E-Mail: dietmar.seidel@skf.com

SKF strebt danach, unangefochtener Marktführer im Wälzlagergeschäft zu sein. Die Unternehmensgruppe bietet Lösungen rund um rotative Systeme – einschließlich Wälzlagern, Dichtungen, Schmiersystemen sowie Zustandsüberwachungs- und Instandhaltungsservices. SKF ist in mehr als 130 Ländern präsent und kooperiert weltweit mit rund 17.000 Vertriebspartnern. Im Jahr 2018 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz in Höhe von ca. 8,1 Mrd. Euro und beschäftigte 44.428 Mitarbeiter. www.skf.com
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