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Wärme- und Oberflächenbehandlung

Wälzlagerringe und Wälzkörper müssen:

  • hart genug sein, um Ermüdung und plastischen Verformungen standzuhalten
  • robust genug sein, um den anliegenden Belastungen standzuhalten
  • ausreichend stabil sein, um im Laufe der Zeit nur begrenzte Maßveränderungen zu erfahren

Diese gewünschten Eigenschaften werden durch Wärme- und Oberflächenbehandlungen erzielt.

Härten

Es gibt drei typische Härteverfahren, die bei Lagerkomponenten angewandt werden können:

  • Durchhärtung
    Dies ist das Standardverfahren für die meisten Lager und gewährleistet eine hohe Ermüdungs- und Verschleißfestigkeit, da die Härtung über den vollen Querschnitt angewandt wird.

  • Induktionshärtung
    Die Induktions-Oberflächenhärtung wird verwendet, um selektiv nur die Laufbahnen zu härten und dadurch die Wälzermüdung einzuschränken. Die Werkstoffstruktur der übrigen Lagerringbereiche bleibt dabei unverändert.

  • Einsatzhärten
    Durch das Einsatzhärten wird die Oberfläche gehärtet. Es wird beispielsweise verwendet, wenn die Lagerringe hohen Stoßbelastungen ausgesetzt sind, die zu strukturellen Verformungen führen.
Maßstabilisierung

Die Wärmebehandlung dient der Begrenzung von Maßveränderungen infolge metallurgischer Effekte bei extremen Temperaturen. Für die Maßstabilisierung wird ein standardisiertes Klassifizierungssystem angewandt (Tabelle 1). Die verschiedenen SKF Lagerarten werden serienmäßig nach verschiedenen Klassen stabilisiert.

Oberflächenbehandlung und Beschichtungen

Beschichten ist ein bewährtes Verfahren, um Lager mit zusätzlichen Eigenschaften für spezielle Anwendungsfälle zu versehen. Gängige Beschichtungen sind die Zinkchromatierung und die Brünierung.

Zwei weitere von SKF entwickelte Verfahren haben sich bereits in vielen Anwendungsfällen erfolgreich bewährt:

  • Bei der SKF Beschichtung INSOCOAT wird eine Aluminiumoxidschicht auf die Außenflächen des Außen- bzw. des Innenrings aufgetragen. Diese Beschichtung erhöht die Beständigkeit gegenüber Stromdurchgang durch das Lager.

  • NoWear verbessert die Verschleißfestigkeit von Laufbahnen und Wälzkörperoberflächen. Das Lager ist dadurch unempfindlicher gegenüber langen Laufzeiten bei Mangelschmierung; außerdem wird die Gefahr von Schäden durch geringe Belastungen reduziert.
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