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Temperaturgrenzwerte

Bei Nadelhülsen und Nadelbüchsen werden die zulässigen Betriebstemperaturen begrenzt durch:
  • die Maßstabilität von Lagerring und Rollen
  • den Käfig
  • die Dichtungen
  • den Schmierstoff
Ist mit Betriebstemperaturen außerhalb der zulässigen Temperaturgrenzwerte zu rechnen, empfiehlt es sich, den Technischen SKF Beratungsservice einzuschalten.

Lagerringe und Rollen

Der Außenring der Nadelhülsen und Nadelbüchsen ist für Betriebstemperaturen bis mindestens 140 °C maßstabilisiert.

Käfige

Die aus Stahlblech bzw. Stahl gefertigten Käfige können bei den gleichen Betriebstemperaturen eingesetzt werden wie die Lagerringe und -scheiben. Hinweise auf die zulässigen Temperaturgrenzwerte von Käfigen aus Polyamid enthält der Abschnitt Werkstoffe für Käfige.

Dichtungen

Der zulässige Temperaturanwendungsbereich für Dichtungen ist abhängig vom Werkstoff und liegt bei:
  • Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR): –40 bis +100 °C (–40 to +210 °F)
    Temperaturen bis 120 °C (250 °F) sind kurzzeitig zulässig.
  • PUR: –30 bis +100 °C (–20 to +210 °F)
  • Fluor-Kautschuk (FKM): –30 bis +200 °C (–20 to +390 °F)
    Temperaturen bis 230 °C (445 °F) sind kurzzeitig zulässig.
Temperaturspitzen liegen normalerweise an der Dichtlippe vor.

Schmierstoffe

Die Temperaturgrenzwerte für die in abgedichtete Nadelhülsen und Nadelbüchsen eingefüllten Schmierfette sind in Tabelle 1, jene für vollrollige Lager in Tabelle 2 aufgeführt. Die Temperaturgrenzwerte für andere SKF Schmierfette enthält der Abschnitt SKF Schmierfette.
Bei der Verwendung von anderen als SKF Schmierstoffen sind die Temperaturgrenzwerte nach dem SKF Ampel-Konzept zu ermitteln.
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