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Gestaltung der Lagerungen

Lose Passung auf den Walzenzapfen und schraubenförmige Nut in der Bohrung

In Walzwerken kommen oft vierreihige Kegelrollenlager zum Einsatz, die mit loser Passung auf den Walzenzapfen montiert sind, um ein rasches Umsetzen der Einbaustücke zu ermöglichen. Die lose Passung hat den Nachteil, dass sich die Innenringe unter Last auf ihren Sitzen drehen. Um den Nachteil der losen Passung zu reduzieren, sind SKF Lager mit einer schraubenförmigen Nut in der Bohrung bzw. in den Schmiernuten an den Stirnflächen der Lagerringe versehen (Bild 1). Diese Schmiernuten ermöglichen die Schmierstoffzufuhr zu den Berührungsflächen von Innenring und Walzenzapfen. Außerdem können sich in den Schmiernuten die Verschleißteilchen ablagern.

Anforderungen an die Walzenzapfen

Bei losen Passungen müüsen Walzenzapfen und Anlagefläche der Innenringe eine bestimmte Mindesthärte aufweisen. SKF empfiehlt für Walzenzapfen die folgende Sitzflächenhärte: 

  • Welle (radiale Sitzfläche) → 45 Shore (≈ 34 HRC) 
  • axiale Anlaufflächen → 60 Shore (≈ 45 HRC)

Axiale Befestigung von Innenringen auf dem Walzenzapfen

Innenringe von Lagern der Bauform TQO dürfen nicht axial auf den Walzenzapfen geklemmt werden. Zwischen den Lagerringen und ihren Anlaufflächen muss eine axiale Lagerluft von 0,4 bis 1,3 mm verbleiben (Bild 2).
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