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SKF mit neuer Software für einen optimierten Einsatz von Flossenstabilisatoren

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Die neue Software EcoMode von SKF optimiert den Einsatz von Flossenstabilisatoren und verbessert damit die Energiebilanz von Schiffen deutlich.
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Der Bildschirm ist über die Touch-Funktion einfach zu bedienen.

2018 September 05, 14:00 CET

Auf der weltgrößten Schifffahrtsmesse SMM in Hamburg hat SKF eine neue Software zur Optimierung des Einsatzes von Flossenstabilisatoren vorgestellt. Diese leistet einen wichtigen Beitrag, die Energieeffizienz von Schiffen zu erhöhen und den Kraftstoffverbrauch zu senken.

Göteborg / Schweinfurt, den 05. September 2018

Flossenstabilisatoren reduzieren die Rollbewegungen des Schiffes. Sie steigern damit den Passagierkomfort und sorgen für hohe Frachtsicherheit. Die SKF Software EcoMode wertet die Umgebungsbedingungen aus und berücksichtigt dabei die Bewegungsmuster des Schiffes. Sie bietet bis zu drei zusätzliche Betriebsmodi. Jeder Modus optimiert den Einsatz des Flossenstabilisators des Schiffes, angepasst an die jeweiligen Umgebungsbedingungen.

Bei Bedarf werden die Flossenstabilisatoren aus dem Flossenkasten ausgeschwenkt. Im ausgefahrenen Zustand erhöhen sie jedoch den Schiffswiderstand im Wasser und damit den Treibstoffverbrauch. Gewöhnlich sind einschwenkbare Flossenstabilisatoren im Schiffsbetrieb vollständig aus- und im Ruhezustand komplett eingeschwenkt. Festflossenstabilisatoren sind dagegen permanent ausgeschwenkt. Dies sorgt im Gegensatz zu einschwenkbaren Varianten zwar für einen permanenten Wasserwiderstand, verringert aber gleichzeitig den Platzbedarf im Rumpf.

Die neue SKF Software EcoMode bietet drei neue Betriebsmodi, je nach Seegang und Schiffsbewegung. Jeder Modus ist für maximale Energieeffizienz bei größtmöglicher Sicherheit ausgelegt.

EcoMode gibt in allen drei Betriebsmodi geeignete Echtzeitempfehlungen für den optimalen Einsatz von schwenkbaren Flossenstabilisatoren: Im Passivmodus sind beide Flossen ausgefahren, bleiben aber in „Nullstellung“. Im Einzelflossenmodus verbleibt eine Flosse im Kasten, während die zweite Flosse  ausgeschwenkt ist und unter normaler Leistung operiert; dabei wechselt die Software regelmäßig zwischen den beiden Flossen, um Verschleißdifferenzen zu vermeiden. Im reduzierten Betriebsmodus arbeiten die Flossen mit einem verkleinerten Anstellwinkel, welcher von den jeweiligen Fahrtbedingungen abhängt. Für Festflossenstabilisatoren stehen Echtzeitempfehlungen im Passivmodus und im eingeschränkten Betriebsmodus zur Verfügung. Sämtliche Modi haben das Ziel, den Wasserwiderstand zu reduzieren und zusätzlich den hydraulischen Energiebedarf, der für den Betrieb der Stabilisatoren notwendig ist, zu minimieren.

Auf der Brücke und im Maschinenraum wird eine spezielle Steuerung mit Touch-Funktion für das System installiert. Der EcoMode lässt sich dabei schiffsindividuell anpassen. Die Crew kann beispielsweise die Softwareempfehlungen umsetzen oder ignorieren; eine spezielle Programmierung oder Einstellung durch den Anwender ist nicht erforderlich. Wenn die Mannschaft auf eine Empfehlung nicht reagiert und die Umgebungsbedingungen unverändert bleiben, greift bei Bedarf eine einstellbare Erinnerungsfunktion.

SKF EcoMode kann den Kraftstoffverbrauch eines Schiffs um bis zu zwei Prozent senken. Die Software ist für Schiffsneubauten geeignet, kann aber auch für alle SKF-Flossenstabilisatoren sowie für Stabilisatorsysteme anderer Anbieter nachgerüstet werden.

 „Im April 2018 hat uns SKF bei der Inbetriebnahme von EcoMode auf einem unserer Schiffe unterstützt. Wir erwarten von der Software, dass unsere Crew das Schiff intelligenter und umweltverträglicher steuern kann und dass sich unsere Betriebskosten dadurch verringern. Von der Besatzung gab es bereits positives Feedback: Installation und Inbetriebnahme waren unkompliziert und auch die Bedienung ist ausgesprochen einfach“, erklärt Jacob Johannesen, Projektleiter für Neu- und Großumbauten bei der dänischen Reederei DFDS.

Pressekontakt:
Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland, Tel.: +49 (0)9721 / 56 - 28 43,
E-Mail: dietmar.seidel@skf.com

SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Schmiersystemen und Mechatronik-Bauteilen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Technischer Support, Wartung und Instandhaltung sowie Engineering-Beratung und Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 17.000 Vertragshändlern zusammen. Im Jahr 2017 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz in Höhe von 77,938 Mrd. SEK (ca. 8,2 Mrd. €) und beschäftigte 45.678 Mitarbeiter. www.skf.de

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