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Gefälschte Lager in Oldtimer-Werkstatt gefunden: Augen auf beim Ersatzteil-Kauf!

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Bei einem Händler in Süddeutschland hat SKF jüngst Tausende gefälschter Lager entdeckt.
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Unter den regelrecht „verwahrlosten“ Fundstücken waren auch vermeintliche „SKF Lager“, die das Unternehmen gar nicht im Sortiment führt.
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Original-Lager von SKF können Gold wert sein. Ob sie auch wirklich echt sind, lässt sich mit Hilfe der kostenlosen SKF Authenticate-App ganz unkompliziert in Erfahrung bringen.
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Im Sommer 2018 hatte SKF mehr als 30 Tonnen gefälschter Lager vernichtet, die bei Händlern und Endkunden in ganz Europa gefunden worden waren.

2018 Dezember 18, 10:00 CET

Oldtimer erleben einen regelrechten Boom: Insbesondere fahrtüchtige Klassiker können sich zu einer attraktiven Geldanlage entwickeln – sofern ihre Renditechancen nicht durch gefälschte Lager zunichte gemacht werden. Tausende davon hat SKF kürzlich bei einem Händler in Süddeutschland gefunden.

Schweinfurt, den 18. Dezember 2018

Auf den jüngsten Fälschungsfund in Deutschland wurden die Markenschützer von SKF durch den Tipp eines Restaurators aufmerksam: Der hatte vom fraglichen Händler ein Lager mit SKF Kennzeichnung erhalten – allerdings von einer Type, die das Unternehmen gar nicht im Sortiment führt! Misstrauisch geworden, nahm der Restaurator per „Authenticate App“ Kontakt zu SKF auf. Mit Hilfe dieser App lassen sich Fotos von den Lagern ganz einfach an Spezialisten von SKF übermitteln, die sich um die Echtheitsprüfung kümmern. Schon wenige Stunden nach der Datenübermittlung stand fest, dass die Fotos tatsächlich gefälschte Lager zeigten.

Tausende von Fälschungen
Durch diesen Fund alarmiert, holte SKF zunächst die behördlichen Genehmigungen für eine Durchsuchung beim süddeutschen Händler ein. Die entsprechenden Dokumente lagen zügig vor, sodass SKF schnell zur Tat schreiten konnte.

Auf dem Gelände des Händlers stießen die zuständigen Behördenvertreter dann auf ein regelrecht verwahrlostes Warenlager: Sämtliche Wälzlager darin waren der Gefahr von Verschmutzung oder Schmierfett-Abbau ausgesetzt. Zudem stellte sich die Mehrzahl der vorgefundenen „SKF Lager“ als Fälschung heraus: Im Endeffekt wanderten Tausende von gefälschten Lagern (überwiegend kleinere Größen) auf direktem Wege in die nächstgelegene Schrottpresse.

Lieber auf Nummer sicher
„Leider sehen manche Fälschungen so täuschend echt aus, dass sie für ungeübte Augen kaum von unseren Originalen zu unterscheiden sind“, so ein Markenschutzbeauftragter von SKF. Deshalb empfiehlt das Unternehmen grundsätzlich, ausschließlich bei autorisierten SKF Vertragshändlern einzukaufen – und in eventuellen Zweifelsfällen die App zu nutzen. Die SKF Authenticate App ist sehr einfach zu bedienen und steht sowohl für Android als auch iOS kostenlos zum Download bereit. In aller Regel kann SKF die App-Anfragen innerhalb von 24 Stunden beantworten.

Der Tipp der SKF Markenschützer kommt nicht von ungefähr, zumal die Gefahr – weit über den Automobilbereich hinaus – auch in anderen Industriezweigen lauert: Beispielsweise war Ende letzten Jahres ein gefälschtes Großlager in einem hierzulande hergestellten Generator aufgetaucht, der für ein Wasserkraftwerk bestimmt war. Und im Sommer 2018 hatte die SKF Gruppe mehr als 30 Tonnen gefälschter Lager vernichtet, die bei Händlern und Endkunden in ganz Europa gefunden worden waren.

Pressekontakt:
Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland, Tel.: +49 (0)9721 / 56 - 28 43,
E-Mail: dietmar.seidel@skf.com

SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Schmiersystemen und Mechatronik-Bauteilen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Technischer Support, Wartung und Instandhaltung sowie Engineering-Beratung und Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 17.000 Vertragshändlern zusammen. Im Jahr 2017 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz in Höhe von 77,938 Mrd. SEK (ca. 8,2 Mrd. €) und beschäftigte 45.678 Mitarbeiter.

In Deutschland zählt SKF rund 6.700 Beschäftigte. Davon arbeiten ca. 4.100 in Schweinfurt, dem Hauptsitz der SKF GmbH in Deutschland und größten Produktionsstandort der Gruppe. 2017 lag der Umsatz bei 2 Mrd. Euro. www.skf.de

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