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In Rekordzeit zur robusten Dichtung: Blitzschnelle SKF Entwicklung für Bodenschleifmaschinen

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Wo die „World Series“ von Scanmaskin rohe Kräfte sinnvoll walten lässt, trägt eine rasant entwickelte Dichtung von SKF zum dauerhaften Schutz der Maschine bei.
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Die ursprünglich für die Schwerindustrie entwickelte Heavy Industrial Seal aus SKF Duralip hat sich im Kampf gegen abrasive Stoffe, wie sie auch beim Bodenschleifen anfallen, schon vielfach bewährt.

2019 März 28, 10:00 CET

Für einen schwedischen Hersteller von Bodenschleifmaschinen hat SKF in nur vier Monaten eine kundenspezifische Dichtung entwickelt. Die extrem robuste Lösung kommt nun in den leistungsstärksten Maschinen von Scanmaskin zum Einsatz und soll der „World Series“ zu einer langen Betriebsdauer verhelfen.

Göteborg / Schweinfurt, den 28. März 2019

Mit seiner jüngsten Schleifmaschinengeneration will Scanmaskin eine Nutzungsdauer von bis zu 20 Jahren erreichen. Aus diesem Grund hat das Unternehmen in die Entwicklung seiner so genannten „World Series“ auch Dichtungs-Experten von SKF eingebunden, wie Vorstandsvorsitzender Paolo Bergstrand erläutert: „Professionellen Bodenschleifmaschinen wird einiges abverlangt. Insbesondere der Staub stellt ein großes Problem in Bezug auf die Zuverlässigkeit und Leistung der Maschinen dar. Trotzdem sollen sie – selbst auf anspruchsvollsten Untergründen – möglichst viel Fläche in möglichst kurzer Zeit schleifen. Um den gewünschten Wirkungsgrad zu erreichen, kommt der Abdichtung der Maschinen also eine besondere Bedeutung zu.“

Dazu Anders Jönsson, Dichtungsspezialist bei SKF im schwedischen Landskrona: „Anfragen zur Entwicklung individueller Lösungen gehören im Grunde zu unserem Berufsalltag. Aber hier saß uns die Zeit im Nacken: Scanmaskin wünschte sich eine möglichst flotte Markteinführung der neuen Maschine. So blieben uns nur etwa vier Monate, um eine maßgeschneiderte Dichtung zu designen und herzustellen, die den hohen Anforderungen des Unternehmens gerecht wird.“

Auf der Suche nach einer ebenso kurzfristigen wie langlebigen Lösung modifizierten die Experten von SKF ein Konzept, das ursprünglich aus der Schwerindustrie stammt: Für Anwendungen, bei denen abrasive Stoffe wie Sand, Erde oder auch Kalk in den Laufflächenbereich der Dichtlippe gelangen können, hatte das Unternehmen eigens den Werkstoff SKF Duralip entwickelt. Dabei handelt es sich um einen carboxylierten Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (XNBR). Das Material der Heavy Industrial Seals von SKF kombiniert die guten technischen Eigenschaften von Acrylnitril-Butadien-Kautschuk mit einer erhöhten Verschleißfestigkeit.

„Die Dichtung für Scanmaskin sollte nicht nur den Antriebsstrang vor Verunreinigungen schützen, sondern auch eventuellen Beschädigungen im Zuge eines Riemenwechsels widerstehen“, ergänzt der Anwendungstechniker Nils Manne. „Außerdem sollte sie hitzebeständig sein, um den höheren Temperaturen beim Dauerbetrieb standzuhalten.“

Erfahrungsgemäß kann eine vermeintlich „simple“ (und deshalb oft unterschätzte) Komponente wie eine Dichtung erheblichen Einfluss auf die Leistung des gesamten Systems haben. Sie macht in der Praxis oft den Unterschied zu manchem Konkurrenzprodukt aus – und dazu können kundenspezifische Dichtungen von SKF maßgeblich beitragen. Das entsprechende Portfolio für die Industrie umfasst u. a. Dichtungen für Antriebsstränge, Hydraulik- und Fluidanwendungen sowie gedrehte Dichtungen aller Art.

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      (publ)

Pressekontakt:
Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland, Tel.: +49 (0)9721 / 56 - 28 43,
E-Mail: dietmar.seidel@skf.com

SKF strebt danach, unangefochtener Marktführer im Wälzlagergeschäft zu sein. Die Unternehmensgruppe bietet Lösungen rund um rotierende Anwendungen – einschließlich Wälzlagern, Dichtungen, Schmiersystemen sowie Zustandsüberwachungs- und Instandhaltungsservices. SKF ist in mehr als 130 Ländern präsent und kooperiert weltweit mit rund 17.000 Vertriebspartnern. Im Jahr 2018 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz in Höhe von ca. 8,1 Mrd. Euro und beschäftigte 44.428 Mitarbeiter. www.skf.com
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