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Auszubildende als Lernbegleiter an der Lernstation Pneumatik im SKF Werk Lüchow

Über die gelungene Inbetriebnahme der Lernstation Pneumatik freuen sich – v.l.: Reinhard Schulz, Karsten Zuhl, Stephan Viehöfer, Philipp Bethge und Rudolf Jahnke.
Die beiden Auszubildenden Fynn Büsch (links) und Sabrina Ristok-Hundt an der Lernstation.

2019 Mai 06, 10:00 AEST

Drucklufterzeugung ist einer der wesentlichen Energieverbraucher in der automatisierten Produktion. Auch bei dem Wälzlagerhersteller SKF GmbH in Lüchow stehen die pneumatischen Anlagen im Fokus von Instandhaltung und Energiemanagement.

„Druckluft-Anwendungen sind in unserer Produktion weit verbreitet. Fehler in diesem System verursachen immer vergleichsweise hohe Kosten“, sagt Fertigungsleiter Reiner Berndt. Neben der Bedeutung für den Klimaschutz gewännen die Überwachung des Energieverbrauchs und die Umsetzung von Energieeinsparmaßnahmen daher zunehmend an Bedeutung für die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit. „Als einer der Schlüssel zum energieeffizienten Anlagenbetrieb erweist sich die möglichst breite, praxisorientierte Qualifikation und Motivation der Mitarbeiter. Hier setzen wir den Hebel an“, erklärt der Energiemanagementbeauftragte Kilian Schmidt. 

In der hochautomatisierten Produktion des SKF Werks in Lüchow sind vorwiegend Fachkräfte beschäftigt, die auch selbstständig Druckluft-Leckagen identifizieren und Wartungsarbeiten an den pneumatischen Anlagen durchführen. Es ist jedoch sehr schwierig, Mitarbeiter mit fundierten Kenntnissen im Bereich der Drucklufttechnik zu finden. Deshalb haben wir im vergangenen Jahr verpflichtende Schulungen für alle Produktionsmitarbeiter eingeführt, um einen einheitlich hohen Wissensstand zu erreichen“, so Fertigungsleiter Karsten Zuhl.

Die Experten für Ausbildung im Bereich Pneumatik finden sich praktischerweise gleich nebenan im Education & Learning Center des SKF Werks in Lüchow. 

Ausbilder Philipp Bethge ging noch einen Schritt weiter und machte die Umsetzung des Auftrages zum anwendungsorientierten Unterricht. So entwarfen und bauten unter seiner Betreuung Felix Buchmeyer aus dem zweiten und Rudolf Jahnke aus dem dritten Ausbildungsjahr zum Industriemechaniker eine mobile Lernstation zum Thema Druckluft und rüsteten sie mit versteckten „Fehlern“ aus. Dazu wurden zum Beispiel systemfremde Komponenten installiert, Bauteile in falscher Flussrichtung verbaut oder gezielte Manipulationen vorgenommen. Auf der Suche nach repräsentativen Defekten und Fehlern, werteten die Auszubildenden Daten des Energiemanagements aus. Darüber hinaus sortierten sie ausgemusterte Komponenten der Druckluftversorgung wieder aus den Recyclingkisten, um sie auf typische Schäden zu untersuchen. 

Um ein eigenständiges Lernen zu ermöglichen, entwickelten sie auch eine selbsterklärende Dokumentation für die Lernstation. Diese beschäftigt sich mit den typischen Fehlern für jedes einzelne Bauteil und den Folgen von Druckluftleckagen. „Wir machen die gravierenden Auswirkungen von Fehlern im pneumatischen System mit dieser Lernstation sicht- und erfahrbar. Es ist zudem außerordentlich spannend zu beobachten, wie die jungen Leute unsere erfahrenen Fachkräfte fortbilden. Von diesem Rollentausch profitieren alle gleichermaßen“, so Philipp Bethge.

Bei der SKF GmbH in Lüchow werden jedes Jahr zehn Auszubildende nach dem dualen Ausbildungsmodell zu hochqualifizierten und am Arbeitsmarkt gefragten Industriemechanikern, Mechatronikern, Elektronikern für Betriebstechnik, Werkstoffprüfern für Metallurgie und Fachkräften für Lagerlogistik ausgebildet. Was zählt, ist ein guter Schulabschluss und ein grundsätzliches Interesse an Technik. Mit Maschinen und Anlagen arbeiten, Reparaturen und Wartungen durchführen, Steuerungen entwickeln und aufbauen, CNC-Maschinen programmieren, Prüfen und Messen, Betriebsabläufe optimieren. Das sind alles Lernfelder, welche hier vermittelt werden. 

Bewerber setzen sich bitte mit Reinhard Schulz, Leiter Education & Learning Center, SKF Werk Lüchow, in Verbindung. reinhard.schulz@skf.com, Tel: +49 5841 1215297

Pressekontakt:
Klara Weigand, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit SKF GmbH, Tel.: +49 (0)9721 / 56-2384, 
 
Arne Kallfass, Leiter Personal Lüchow, Tel. +49 (0)5841 121-5292, E-Mail: arne.kallfass@skf.com

SKF strebt danach, unangefochtener Marktführer im Wälzlagergeschäft zu sein. Die Unternehmensgruppe bietet Lösungen rund um rotierende Anwendungen - einschließlich Wälzlagern, Dichtungen, Schmierung sowie Zustandsüberwachungs- und Instandhaltungsservices. SKF ist in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet weltweit mit rund 17.000 Vertriebspartnern zusammen. 
Im Jahr 2018 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz in Höhe von 85,713 Mrd. SEK und beschäftigte 44.428 Mitarbeiter. www.skf.com
In Deutschland zählt SKF rund 6.600 Beschäftigte. Davon arbeiten ca. 4.100 in Schweinfurt, dem Hauptsitz der deutschen SKF GmbH und größten Produktionsstandort der Gruppe. www.skf.de

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