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Weltpremiere von SKF: Realistische Lebensdauerberechnung von Hybridlagern

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Wissenschaftler von SKF haben sich sieben Jahre lang mit den verschiedensten interagierenden Variablen beschäftigt, um eine möglichst realitätsgetreue Lebensdauerberechnung für Hybridlager zu entwickeln.
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Mit dem neuen Generalized Bearing Life Model von SKF lässt sich erstmals die rechnerische Lebensdauer von Hybridlagern praxisgerecht prognostizieren.

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Ihr neues Lagerlebensdauerberechnungsmodell haben die SKF Wissenschaftler anhand von zahlreichen physischen Tests validiert.

2019 Juli 04, 10:00 CEST

Mit dem innovativen Generalized Bearing Life Model von SKF können Konstrukteure und Vertragshändler erstmals die Lebensdauer von Hybridlagern praxisgerecht prognostizieren. Als „realitätsgetreue Theorie“ erleichtert das Berechnungsmodell die anwendungsspezifische Entscheidung zwischen Hybrid- und Stahllagern enorm.

Göteborg / Schweinfurt, den 04. Juli 2019

Bisher war es für Konstrukteure äußerst schwierig, vorherzusagen, ob ein Hybridlager (mit Ringen aus Stahl und Wälzkörpern aus Keramik) die Leistung eines reinen Stahllagers (Ringe und Wälzkörper aus Stahl) in einer bestimmten Anwendung übertrifft. Ebenso problematisch war die Prognose, ob die Performancevorteile der kostenintensiveren Hybridlager die entsprechend höheren Investitionen auch tatsächlich rechtfertigen. Denn die bis dato verfügbaren Berechnungsmodelle waren kaum imstande, das Verhalten von Hybridlagern in der betrieblichen Praxis realistisch abzubilden.

Um dieses Problem aus der Welt zu schaffen, haben Experten von SKF im Jahr 2012 angefangen, nach einer möglichst „wirklichkeitsgetreuen Theorie“ zu suchen. Das Grundkonzept davon wurde im Rahmen der Hannover Messe 2015 vorgestellt; allerdings lag der Fokus bei dieser Version noch nicht auf der praxisgerechten Berechnung von Hybridlagern. Nun ist es SKF Wissenschaftlern und Ingenieuren aus den Niederlanden, Österreich, Deutschland und Italien gelungen, dies mit dem GBLM zu erreichen.

Mit dem Modell ist es jetzt möglich, die Vorteile von Hybridlagern in den verschiedensten Anwendungen genauer zu ermitteln. Beispielsweise kann die Lebensdauer eines Hybridlagers in einer unzureichend geschmierten Pumpenanwendung bis zu acht Mal länger sein als die eines reinen Stahllagers. Bei verunreinigten Schmierstoffen in Schraubenkompressoren können hybride Lösungen sogar bis zu hundertmal länger halten als ihre Äquivalente aus Stahl. Derartiges ließ sich mit den bisherigen Wälzlager-Lebensdauermodellen nicht abbilden; mit dem neuen GBLM hingegen schon.

„Bei der Entwicklung neuer Methoden zur Berechnung der Lagerlebensdauer genießen wir seit je her eine gewisse Vorreiterrolle“, so Guillermo Morales-Espejel, leitender Wissenschaftler im niederländischen Forschungs- und Technologieentwicklungszentrum von SKF. „Mit dem GBLM setzen wir diese Tradition fort, denn es ist ein großer Schritt in der Wälzlager-Theorie: Das Modell versetzt seine Anwender in die Lage, bei der Auswahl von Lagern für eine Vielzahl von Anwendungen viel praxisgerechtere Entscheidungen zu treffen.“

Kunden und Vertragshändler können das GBLM via SKF Bearing Select (www.skfbearingselect.com) anwenden. Damit lassen sich Hybrid-Rillenkugellager und Hybrid-Zylinderrollenlager berechnen. Fortgeschrittene Berechnungsmöglichkeiten für anspruchsvollere Projekte und Anwendungen stehen in weiterführenden SKF Engineering Tools u. a. den SKF Anwendungstechnikern zur Verfügung.

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Pressekontakt:
Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland, Tel.: +49 (0)9721 / 56 - 28 43, 

SKF strebt danach, unangefochtener Marktführer im Wälzlagergeschäft zu sein. Die Unternehmensgruppe bietet Lösungen rund um rotative Systeme – einschließlich Wälzlagern, Dichtungen, Schmiersystemen sowie Zustandsüberwachungs- und Instandhaltungsservices. SKF ist in mehr als 130 Ländern präsent und kooperiert weltweit mit rund 17.000 Vertriebspartnern. Im Jahr 2018 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz in Höhe von ca. 8,1 Mrd. Euro und beschäftigte 44.428 Mitarbeiter. www.skf.com
In Deutschland zählt SKF rund 6.600 Beschäftigte. Davon arbeiten ca. 4.100 in Schweinfurt, Hauptsitz der SKF GmbH und größter Produktionsstandort der Gruppe. www.skf.de
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