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Ökostrom ohne Kostenflut: SKF liefert kompletten Antriebsstrang für weltstärkste Gezeitenturbine

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Für das leistungsstärkste Gezeitenkraftwerk der Welt, die „O2“ von Orbital Marine Power, liefert SKF den kompletten Antriebsstrang (Bilder: Orbital).
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Schon in den Vorgängern der „O2“ steckten zahlreiche Komponenten von SKF (Bild: Orbital).
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Thomas Fröst, President Industrial Technologies von SKF.
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Andrew Scott, Chief Executive Officer von Orbital Marine Power (Bild: Orbital).
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Michael Baumann, Business Development Manager im Bereich Marine and Ocean Energy bei SKF.
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Link zum YouTube-Video über die „O2“: https://youtu.be/9hN3dBpPu8Q.

2019 Oktober 29, 10:00 CET

Weil schwimmende Strömungsturbinen vergleichsweise niedrige Stromgestehungskosten aufweisen, steckt in ihnen viel Zukunftspotenzial. Die Kommerzialisierung dieser umweltfreundlichen Technik treibt die schottische Orbital Marine Power Limited weiter voran – bald durch die „O2“: Die mit 2 MW leistungsstärkste Gezeitenturbine der Welt wird 1.700 Haushalte mit Strom versorgen können.

Göteborg / Schweinfurt, den 29. Oktober 2019

An der Pionierarbeit von Orbital ist SKF schon seit 2011 beteiligt: In den bislang realisierten Orbital-Turbinen stecken beispielsweise Rotorwellenlagerungs- und Dichtungseinheiten, hochbelastbare Drehkranzlager oder auch automatische Schmiersysteme samt Zustandsüberwachung. Außerdem lieferte SKF verschiedene Gleitlager und Anlaufscheiben für die Aufrolleinheiten der variablen Verankerungsvorrichtung.

Zum jüngsten Projekt der schottischen Gezeitenenergie-Experten steuert SKF nun nicht mehr „nur“ hochseetaugliche Komponenten bei, sondern gleich den kompletten Antriebsstrang. Diese Weiterentwicklung zum Systemanbieter kommentiert Thomas Fröst, President Industrial Technologies von SKF, wie folgt: „Als Partner von fortschrittlichen Technologie-Entwicklern verfügen wir mittlerweile über fast zehn Jahre Erfahrung im Bereich der Gezeitenenergie. Mit dem Schritt vom Teile- zum Komplettlieferanten eines voll integrierten Antriebsstrangs stärken wir unsere Position auf diesem Sektor und konzentrieren uns dabei auf die Unterstützung ausgewählter ,Cleantech‘-Unternehmen.“

Reichlich Strom aus der Strömung
Der Antriebsstrang von SKF kommt in der so genannten „O2“ zum Einsatz. Dabei handelt es sich um einen 73 m langen Schwimmkörper, der auf beiden Seiten eine 1-MW-Turbine trägt. Die dort installierten Rotoren weisen einen Durchmesser von 20 Metern auf, sodass sich die Gesamtrotorfläche auf 600 Quadratmeter beläuft. Das wird die größte Rotorfläche, die bislang an einem einzelnen Schwimmkörper installiert wurde. Damit kann das Kraftwerk genügend elektrische Energie für mehr als 1.700 Haushalte aus Nordsee und Atlantik schöpfen.

Die Rotorblätter selbst lassen sich um 360° drehen. Ihre ebenso sichere wie dynamische Steuerung maximiert den Wirkungsgrad des Kraftwerks – gleichgültig, in welche Richtung die Tiden gerade strömen. Dank dieser „Anpassungsfähigkeit“ der Rotorblätter erübrigt es sich auch, den gesamten Schwimmkörper nach den Gezeiten auszurichten zu müssen. Außerdem ermöglicht es die Steuerung, in Zukunft sogar noch größere Rotorblätter zu verwenden.

Komplett neue Kraftwerkssparte im Blick
Dazu meint Andrew Scott, Chief Executive Officer von Orbital Marine Power: „Die voranschreitende Kommerzialisierung unserer Technik wird einen völlig neuen globalen Markt für Anlagen und Dienstleistungen zur Stromerzeugung schaffen. Wir freuen uns sehr, dass wir SKF dabei an Bord haben.“

Und Michael Baumann, Business Development Manager im Bereich Marine and Ocean Energy bei SKF, ergänzt: „In den schwimmenden Gezeitenturbinen steckt ganz sicher großes Potenzial. Denn sie weisen vergleichsweise niedrige Installations- und Betriebskosten auf. Es erfüllt uns mit Stolz, Orbital bei der wirtschaftlichen Weiterentwicklung der umweltfreundlichen O2-Turbinentechnologie unterstützen zu dürfen und dadurch einen Beitrag zur Steigerung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien zu leisten.“

Ein Video über das O2-Projekt steht hier zur Verfügung: youtu.be/9hN3dBpPu8Q

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Pressekontakt:
Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland, Tel.: +49 (0)9721 / 56 - 28 43,
E-Mail: dietmar.seidel@skf.com

SKF strebt danach, unangefochtener Marktführer im Wälzlagergeschäft zu sein. Die Unternehmensgruppe bietet Lösungen rund um rotative Systeme – einschließlich Wälzlagern, Dichtungen, Schmiersystemen sowie Zustandsüberwachungs- und Instandhaltungsservices. SKF ist in mehr als 130 Ländern präsent und kooperiert weltweit mit rund 17.000 Vertriebspartnern. Im Jahr 2018 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz in Höhe von ca. 8,1 Mrd. Euro und beschäftigte 44.428 Mitarbeiter. www.skf.com
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