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Brandursache im SKF Werk 3 geklärt

2019 Dezember 12, 10:00 CET

Schleiffunken setzten Ablagerungen im Abluftkanal in Brand. Auslöser war wohl ein technischer Fehler bei der Zufuhr einer wässrigen Emulsion.

Schweinfurt, 12. Dezember 2019

Die Ursache für das Feuer im Werk 3 der SKF GmbH in Schweinfurt am 22. Oktober wurde nun ermittelt. Die gutachterliche Stellungnahme zur Brandursache liegt vor. „Demnach können wir davon ausgehen, dass der Brand durch eine Funkenbildung in einer Schleifmaschine während des Schleifvorganges ausgelöst wurde“, sagt Andreas Lang, Chef der SKF Werksfeuerwehr.

Diese Funken sind glühend in einen Abluftkanal geraten und haben dort brennbare Ablagerungen entzündet. An der Stelle, an der das Abluftrohr der Maschine in den Abluftkanal eingeführt war, haben die Gutachter auch den Brandschwerpunkt ausgemacht. Durch die Sogwirkung hat sich das Feuer dann auf den Sammelkanal in den Keller und auf die Maschinen ausgeweitet.

Naturgemäß entstehen beim Schleifvorgang Funken. Sie werden normalerweise durch die permanente Zuführung einer wässrigen Emulsion als Kühlschmierstoff sofort gelöscht. „Wenn aber die Emulsionszufuhr z. B. durch Luftblasen in der Leitung unterbrochen wird, dann kann es passieren, dass mit dem Abluftstrom nichtgelöschte Schleiffunken in die Abluftkanäle befördert werden und hier Ablagerungen in Brand setzen. Genau das ist hier passiert“, erklärt Andreas Lang.

Ein kleiner technischer Defekt, der leider große Auswirkungen haben kann. Der Schaden geht in die Millionenhöhe.

Inzwischen läuft der Produktionsbetrieb wieder fast normal. Verzögerungen von Kundenaufträgen hat es nur in sehr geringem Umfang gegeben. Bis zum Jahresende werden auch die Reinigungsarbeiten abgeschlossen sein.

Pressekontakt:
Klara Weigand, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: +49 (0)9721 / 56-2384, E-mail:
klara.weigand@skf.com

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