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Gestaltung der Anlaufscheibenanordnungen

Anlaufscheiben sind bereits bei kleinen Axialbelastungen von Vorteil und wenn keine vom Werkstoff oder der Bearbeitung her geeignete Anlauffläche vorhanden ist. Für Wellen, die nicht nur radial, sondern auch axial geführt werden müssen, ist je nach der Stärke der axialen Belastung eine Kombination aus einem Gleitlager (Gestaltung der Gleitlageranordnungen) und einer Anlaufscheibe (Bild 1) vorzusehen. Anlaufscheiben werden in der Regel – wie in Bild 1 gezeigt – in Eindrehungen im Gehäuse festgelegt und durch einen Pass- oder Gewindestift gegen Mitdrehen gesichert. Die Köpfe der Stifte oder Schrauben müssen jeweils um mindestens 0,3 mm gegenüber der Gleitfläche versenkt und die Anlaufscheiben am ganzen Umfang unterstützt sein. Die Gegenlauffläche sollte die Gleitfläche der Composite-Anlaufscheibe vollständig bedecken. Muss auf eine Eindrehung am Gehäuse verzichtet werden, können die Anlaufscheiben auch mit zwei Pass- oder Gewindestiften, mit Schrauben (Bild 2) oder durch Kleben am Gehäuse befestigt werden. Die für diese Art der Befestigung erforderlichen Maßangaben enthält die Produkttabelle.
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