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Gestaltung der Lagerung

Bei zusammengepassten Kegelrollenlagersätzen mit zwei Einzellagern (Bild 1Bild 2) sind diese gegeneinander anzustellen, bis die erforderliche Vorspannung bzw. das gewünschte Betriebsspiel erreicht ist (→ Lagervorspannung).
Bei zu großem Betriebsspiel z.B. wird die Tragfähigkeit der Lager nicht voll genutzt. Bei einer zu hohen Vorspannung dagegen treten höhere Reibungsverluste und damit höhere Betriebstemperaturen auf. In beiden Fällen wird die Lebensdauer vermindert.

Passungen

Die in Tabelle 1 angegebenen Axialluftwerte für zusammengepasste Lagersätze sind so bemessen, dass sich nach dem Einbau ein geeignetes Betriebsspiel ergibt, vorausgesetzt die Lager sitzen auf Wellen mit:
  • d ≤ 50 mm → m5Ⓔ
  • 50 mm < d ≤ 140 mm → m6Ⓔ
  • 140 mm < d ≤ 200 mm → n6Ⓔ
  • d > 200 mm → p6Ⓔ
SKF empfiehlt diese Passungen bei Umfangslasten für den Innenring, wenn P ≤ 0,06 C. Werden festere Passungen gewählt, ist in jedem Fall sicherzustellen, dass die Lager nicht vorgespannt werden und dass sich die Lagerung frei drehen lässt. Die Verringerung des Betriebsspiels infolge von axialen Befestigungskräften sollte ebenfalls berücksichtigt werden.
Bei Punktlast am Außenring empfiehlt SKF als Gehäusepassungen J6Ⓔ bzw. H7Ⓔ.

Anstellverfahren

Beim Einbau zusammengepasster Kegelrollenlager ist die Welle oder das Gehäuse mehrmals in beiden Richtungen zu drehen, um die Rollen korrekt zu positionieren, d. h. damit die Rollenstirnflächen gut am Innenring-Führungsbord anliegen.
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